
Foto Carolina Villagra-Roth.
Die Hamburger Künstlerin Carolina Villagra-Roth zeigt in ihrer neuen Ausstellung flüchtige Momente zwischen maritimem Dunst und der Dynamik des Tanzes.
Hamburg ist weit mehr als eine Kulisse – es ist eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Ab dem 14. September lädt eine neue Ausstellung dazu ein, die Hansestadt durch die Augen einer Künstlerin zu entdecken, die gerade im grauen Schietwetter und in der Bewegung der Staatsoper die pure Poesie findet.
Die Elbe, der Hafen, die ständige Veränderung: Bei ihren regelmäßigen Uferspaziergängen fängt die Künstlerin die ganz besondere Atmosphäre der Stadt ein. Es sind vor allem die regnerischen Tage voller Nässe und Dunst, die plötzliche, faszinierende Farbspiele entstehen lassen. Wenn sich der Nebel wie ein Mantel aus Tüll über die Elbphilharmonie, die Kräne und die riesigen Containerschiffe legt, verschwimmen die harten Konturen des Hafens. In ihren Werken verarbeitet sie diese flüchtigen Momente zu einer feinen Summe aus Farben – es ist ihr ganz persönliches, atmosphärisches „Hamburg in Grau“.